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Tägliche Archive: 3. März 2017

Sind Angleichungen an die Realität unseriös?



In den letzten Tagen habe ich vermehrt negative Meldungen zu AdPackPro gelesen.
„Das System ist am Ende…!“
„Auflösungserscheinungen beginnen…!“

„Das Unternehmen zahlt nicht mehr…!“


Nun kann man zu dieser Modeerscheinung der sog. RefShare-Programme, also der „Werbeplattformen“ mit „Klickzwang“ und „Gewinnbeteiligung“ grundsätzlich stehen wie man will und viele noch vor wenigen Monaten hochgelobte und hoch gepushte Systeme sind mittlerweile vom Erdboden verschwunden, doch was ist nun seriös und was nicht?


Grundsätzlich hatte ich mich in diesem Blogartikel schon einmal zu dem Thema geäußert: http://ift.tt/2aRuf7d


Was ist denn nun so Schlimmes bei AdPackPro passiert?
(Zusammenfassung, so wie ich es bisher als einfaches Mitglied mitbekommen habe – Alle Angaben ohne Gewähr;-) )



1. Die One Vision Holding hat AdPackPro wohl selbst hauptsächlich als Leadgenerierung für Ihre eigentlichen Geschäfte gesehen, was völlig legitim ist.

2. Allerdings scheinen deutlich weniger „Adpacker“ bei den Produkten der OVH eingestiegen zu sein, als gehofft.

3. So hat sich die OVH dazu entschieden die Anzahl der AdPacks, die Rückvergütet werden, zu deckeln und ab 100 AdPacks eine Mitgliedschaft bei der OVH eingefordert.
Das klingt für mich logisch und sinnvoll, denn wenn wir den RefShare-Systemen grundsätzlich vorwerfen, dass diese alle zusammenbrechen, weil es keine Querfinanzierung gibt, dann ist dieser Schritt genau der Richtige, um dieses zu erreichen.

4. Jetzt scheint es aufgefallen zu sein, dass es eine 4 stellige Anzahl an sog. Doppelaccounts gibt, sich die Mitglieder also mit zwei Profilen direkt untereinander angemeldet haben, um die eigenen Provisionen zu kassieren.
Abgesehen davon, dass das laut AGB´s sicherlich verboten ist, finde ich es als „ehrlicher AdPacker“ eine Unverschämtheit und diese Leute gehören lebenslang gesperrt und die Provisionen zurückverlangt. Hier mache ich der OVH den Vorwurf viel zu spät diese „Schwarzen Schafe“ herausgefunden zu haben.


5. Daraufhin wurde beschlossen die Rückvergütung aufzuteilen in 25% zur Auszahlung und 75% in ein ReBuy & Safe-Konto.
Auch dieser Schritt ist durchaus logisch und sinnvoll, denn wenn aufgrund des massiven Shitstorms ein starker Andrang auf Auszahlungen ist, muss reagiert werden, damit das System eben langfristig und stabil für alle weiter läuft.



6. So wie sonst auch üblich sind alle Gewinnbeteiligungen natürlich nicht garantiert und somit können die Bedingungen natürlich auch geändert werden.


Also mein Fazit:
Grundsätzlich wird immer wieder verlangt, dass ein nachhaltiges, langfristiges und seriöses RefShare externe Einnahmequellen haben muss, damit das System funktioniert.
Genau das ist bei AdPackPro der Fall. Hier gibt es von der OVH Tools, on- und offline-Kurse und es scheint noch mehr geplant zu sein.
Wenn die Betreiber merken, dass sich eine Schieflage entwickelt und mit geeigneten Maßnahmen dagegen steuert, so ist das für mich ein Indiz für Seriosität.
Nicht einfach Augen zu und durch, bis das ganze Unternehmen gegen die Wand gefahren ist.


Wenn die OVH die Unternehmens-Rückvergütung auf 100 AdPacks deckelt und darüber hinaus einfach mehr Engagement für das Unternehmen erwartet, welches diese Rückvergütung ja erwirtschaften muss, dann ist das ein richtiger Schritt in Richtung Langfristigkeit.


Einerseits wird überall auf die sog. unseriösen Ponzi-System in dieser Branche geschimpft und jeder, der logisch nachdenkt weiß, dass unbegrenztes Wachstum mit unendlicher Provisionstiefe und 150% Rückvergütung einfach nicht funktionieren kann. Andererseits wird vorausschauenden Unternehmen, die das erkannt haben und dementsprechend handeln vorgeworfen, Ihre Mitglieder zu betrügen.


Für mich ist AdPackPro nach wie vor eines der wenigen seriös arbeitenden und langfristig planenden Unternehmen in diesem doch recht undurchschaubaren RefShare-Sumpf.


Allerdings kenne ich die Interna nicht, bin auch „nur“ ein einfaches Mitglied und hoffe einfach auf die Integrität und Erfahrung der Betreiber. Wissen kann man es nie und auch hier kann in einige Monaten wieder jemand im Kommentar schreiben: „Siehste, ich hab´s Dir ja gesagt!“
Oder in 2 Jahren kann ich das in einem neuen  Blogartiekl so schreiben: „Wie ich vor 2 Jahren  schon geschrieben habe, hält AdPackPro das, was es versprochen hat!“

Entscheiden muss sich jeder selbst, ob er/sie Vertrauen in die OVH hat und das Restrisiko eingehen will oder nicht. 

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